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Fahrzeuge fürs wahre Camping-Glück

Icon Calendar10.07.2026

3 Wege zu grenzenloser Freiheit

Der Trend zum Campen ist ungebrochen und hat sich in den vergangenen Jahren durch Corona sogar verstärkt. Doch Camping-Fahrzeuge sind grundverschieden, wie diese Beispiele zeigen.

Bus mit Kultfaktor

Er ist mittlerweile ein richtiger Senior, hat sich aber doch einen Kultfaktor bewahrt, wie es ihn im Autobereich nicht oft gibt: Die Rede ist vom VW-Bus. Der „Bulli“, wie er von seinen Fans liebevoll genannt wird, lief erstmals im Jahr 1950 als Volkswagen T1 vom Band, also vor mittlerweile 62 Jahren. Erwähnter T1 entlockt Passanten bis heute ein entzücktes Seufzen, wenn er vorbeifährt, doch auch die Nachfolger entwickelten sich über die Jahrzehnte zum Sinnbild schlechthin für Freiheit, Unbeschwertheit und auch Hippie-Dasein. Mittlerweile gibt’s den VW-Bus in der siebten Generation (der T7 Multivan steht ganz neu bei den Händlern), und aktuell kommt die elektrische „Bulli“-Reminiszenz „ID. Buzz“ dazu. Der Camping-Bus namens California allerdings heißt immer noch T6.1 (eigentlich ein mehrfach modernisierter und gelifteter T5). Wem das jetzt zu kompliziert geworden ist, dem sei lediglich gesagt: Camping-Busse gibt’s von zahlreichen Herstellern – und viele davon sind richtig gut. Aber das Original, das ist und bleibt der VW-Bus!

Kompaktheit ist Trumpf

Solltest du kein Hardcore-Wohnmobil-Fan sein, dann jetzt Hand aufs Herz: Sagt dir der Begriff „Alkoven“ etwas? Nein, keine Gemüse-Sorte ist gemeint und auch kein alkoholhaltiges Getränk, sondern unter Alkoven versteht man eine Schlafnische oberhalb des Fahrerhauses. Alkoven-Wohnmobile haben den großen Vorteil einer optimalen Raumausnutzung bei einem vergleichsweise günstigen Preis. Sie sind aufgrund ihres typischen Erscheinungsbildes leicht als Wohnmobile zu erkennen. Normalerweise sind solche (aber auch andere) Wohnmobile auf handelsüblichen Kleintransportern oder Kleinbussen aufgebaut. Ganz typisch sind der Fiat Ducato, der Mercedes-Benz Sprinter, der Ford Transit, aber neuerdings bei besonders kompakten Ausführungen auch der VW Transporter (sonst der VW Crafter). Größter Vorzug – neben der Kompaktheit – ist der Preis: Alkoven-Wohnmobile wie das Roller Team Kronos auf Ford-Transit-Basis gibt’s für unter 50.000 Euro.

Länger, höher, breiter!

Wusstest du, dass im Jahr 1922 ein sogenanntes „Fahrbares Landhaus“ vorgestellt wurde? Es bestand aus einer Wohnstube, drei Schlafzimmern und einer Küche. Für damalige Verhältnisse etwas völlig Neues – ein Vorläufer des modernen Wohnmobils. Und zwar vor allem dann, wenn es um einen Trend geht, der sich in jüngerer Zeit abzeichnet und der sich mit den Schlagworten „Länger, höher, breiter!“ zusammenfassen lässt. Immer öfter begegnet man im Campingurlaub riesigen, vollintegrierten Wohnmobilen, die aus der Ferne mitunter wie ein Reisebus wirken. Da muss es nicht gleich das „eleMMent Palazzo Superior“ von Marchi Mobile sein, das mit 68 Quadratmetern größer als manche Familienwohnung ist und sich im Stand vollautomatisch auf die doppelte Breite ausfahren lässt. Preis? 2,5 Millionen Euro! Aber auch das „Performance Compact“ von Voelkner (wobei die Bezeichnung „kompakt“ blanker Hohn ist) macht mit 10,2 Metern Länge und Platz für einen Kleinwagen in der integrierten „Garage“ ordentlich Eindruck.

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