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Eine Welt mit endlichen Ressourcen bedarf eines klugen Umgangs mit der Umwelt.

Klimatische und gesellschaftliche Veränderungen ziehen kontinuierlich neue Belastungen für die Bevölkerung nach sich. Um diese Folgen abzumildern, wird eine nachhaltige Bauwirtschaft zum Muss und damit zu einem Kernthema der Zukunft.
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© Shutterstock

Die Bauwirtschaft ist ein rohstoff- und energieintensiver Wirtschaftszweig. Hier fällt ein wesentlicher Anteil an schädlichen Emissionen an. Von einer ressourcensparenden Architektur bis zur Auswahl der Baustoffe gibt es großes Einsparungs- und Optimierungspotenzial, sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. Insbesondere in der Wiederverwertung von Baustoffen und vor allem in einer zu Ende gedachten Kreislaufwirtschaft liegen große Chancen.

Kritisch betrachtet wird von einigen Experten die derzeit rein auf energetische und ökologische Betriebsbilanz einer Struktur ausgerichtete Betrachtungsweise. Bei wesentlichen Baustoffen stellen Herstellung, Herkunft, Einbau, Nutzungsdauer und danach das Wiederverwertungspotenzial sowie eine eventuell notwendige Entsorgung die wesentlichen Kriterien bei einer Bewertung dar.

Es bräuchte daher bereits im Vorfeld von Bauprojekten eine ganzheitliche 360°-Bewertung der Nachhaltigkeit. Diese muss neben ökonomischen und ökologischen auch die sozialen Aspekte und Fakten berücksichtigen. Am Ende soll unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte jene Variante gefunden werden, die eine möglichst geringe Belastung der Bevölkerung, der Umwelt und des Klimas darstellt. Und ganz wesentlich: Das Bauen muss dabei bezahlbar bleiben.

Nachhaltiges Handeln und die Schließung des Stoffkreislaufes gehören inzwischen bei einigen Firmen schon zur Geschäftsausrichtung. Um eine andauernde Kreislaufwirtschaft anstreben zu können, sollte statt Downcycling (Material wird für untergeordnete Zwecke, z. B. als Schüttmaterial, eingesetzt) ein modernes Upcycling (Recyclingmaterial wird zeitgemäß aufbereitet und so für den hochwertigen Einsatz verwendet) betrieben werden. Oberstes Ziel ist die Schonung der natürlichen Ressourcen durch den Einsatz von recycelten Materialien. Dabei werden beispielsweise aufbereitete mineralische Hochbaurestmassen zu wertvollen Betonzuschlagstoffen. Gefräster Asphalt wird der Asphaltherstellung zugeführt oder mittels Kaltrecycling direkt zur Herstellung von Tragschichten verwendet.

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Wiederaufbereitung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft ist es erforderlich, dass in der Aufbereitung Qualitätsprodukte erzeugt werden. Durch die Zusammenarbeit mit europaweiten Fachexperten, entsteht ein Know-how- Transfer, und regionale familiengeführte

Betriebe können sich zu Vorreitern in diesem Bereich in Südtirol entwickeln. Dazu haben die „Interalpinen Ressourcentagungen“, veranstaltet vom Bauschuttkonsortium bau.recycle und dem IBI, beigetragen: https://www.ibi-kompetenz.eu/veranstaltungen/

 

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