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Ein renovierungsbedürftiges Schnäppchenhaus oder eine -wohnung zu kaufen, klingt attraktiv. Mit den nötigen finanziellen Mitteln, Unterstützung durch Profis, guten Ideen und ausreichend Zeit können etwas in die Jahre gekommene Bestandsimmobilien zu wahren Schmuckstücken werden.
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© Shutterstock

Eines gleich vorweg: Die Komplettrenovierung eines Hauses oder einer Wohnung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Gelassenheit und Geduld sind also gefragt. Vor dem Kauf stehen eine Renovierungsstrategie, ein Finanzierungsplan inklusive aller zur Verfügung stehenden öffentlichen Beiträge für energetische Sanierungen (Stichwort 110-Prozent- Superbonus) und ein Gutachten.

Eine vollständige Renovierung bietet die Möglichkeit, den Grundriss eines Objektes zu ändern. Grundriss sowie die Anzahl und Lage der Räume sind nämlich die Basis für ein gutes „Zu-Hause-Gefühl“. Dabei stellt sich die Frage: offenes Wohnraumkonzept oder klassische Räume?

Jahre lang waren offene Wohnraumkonzepte angesagt. Dabei lösen sich einzelne Wohnräume komplett auf, um in fließenden Übergängen ineinander aufzugehen. Zusammengefügte Küchen-, Ess- und Wohnzimmerräume sind Standard bei diesem Konzept, selbst Bereiche wie Schlaf-, Bade- und Ankleidezimmer werden zu einem Raum kombiniert. Diese Art von Wohnraumkonzept lässt die Räume großzügiger wirken und vermittelt ein modernes Lebensgefühl. Außerdem fördert es angeblich das Zusammenleben von Familien.

Bei der offenen Küche scheiden sich seit jeher die Geister. Ein offener Raum lässt zwar eine flexiblere Planung zu, weil die Küche in die anderen Räume hineinragte. Doch Geräte, Spüle und die Unordnung nach dem Zubereiten von Speisen sind für jeden sichtbar. Ein weiterer, fast noch wichtigerer Aspekt: Gerüche und Geräusche können nicht einfach „eingesperrt“ werden.

Seit Kurzem hat sich beim Wohnraumkonzept eine Trendwende eingestellt, die von Lockdown und Ausgangssperre angekurbelt wurde. Jetzt sind wieder Rückzugsorte gefragt. Die Profis von www.bauen.de empfehlen einen klaren, schnörkellosen Grundriss, denn dieser funktioniert im Alltag am besten, kann flexibel gestaltet werden und bietet auch bei begrenzter Fläche ausreichend Platz. Dagegen kosten verwinkelte Bereiche und Nischen wertvolle Fläche und erschweren das Aufstellen von Möbeln. Annähernd quadratische Räume ohne Rücksprünge bieten die meisten Möglichkeiten zum Möblieren.

 

„Broken plan living“

„Broken plan living“, ein Trend aus den USA, ist gleichzeitig eine Weiterentwicklung und ein Rückschritt des offenen Grundrisses. Er zeichnet sich durch eine Ansammlung kleinerer Zonen aus, die auf verschiedenen Ebenen entstehen, die zwar miteinander verbunden, aber nicht unbedingt abgeschlossen sind. Architekten verwenden hierfür Halbwände, Trennwände und unterschiedliche Bodenbeläge, um Flexibilität zu schaffen. Verschiebbare und drehbare Wände erlauben eine multifunktionale Raumnutzung. Mobile Kommoden und Bücherregale trennen zumindest optisch wieder einzelne Wohnbereiche und bieten zumindest einen Hauch von Privatsphäre. Der Nachteile beim „Broken plan living“: Es ist weder ein offenes noch ein geschlossenes Wohnkonzept, und hierfür die passenden Möbelstücke zu finden, ist schwierig.

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