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WorkaholismusWorkaholismus
Karola G von Pexels

Wenn Arbeit zur Sucht wird

Icon Calendar29.06.2026

Bist du ein Workaholic?

Arbeitssucht, auch Workaholismus genannt, ist keine Modeerscheinung in Managerkreisen, sondern eine Krankheit, die jeden treffen kann. Doch welche sind die Anzeichen von Arbeitssucht?

Arbeit hat immer Vorrang

Es gibt Zeiten und Tage, da steht die Arbeit an erster Stelle. Doch du hast mittlerweile zum 7. Mal die Tennisstunde mit Freunden abgesagt. Zur Ballettaufführung deiner kleinen Tochter bist du erst im letzten Drittel gekommen, weil du noch E-Mails schreiben musstest. Und die Mahnung des Personalbüros, den Urlaubsüberhang endlich abzubauen, hast du ignoriert.

Schlechtes Gewissen

Der Chef hat es endlich geschafft, dich in den Urlaub zu schicken. Doch du kannst dich nicht entspannen, weil die Gedanken ständig um die Arbeit kreisen und du befürchtest, dass dir etwas entgehen oder aus dem Ruder laufen könnte, wenn du nicht am Arbeitsplatz bist. Selbst ein einziger freier Tag macht dir schon ein schlechtes Gewissen.

Erschöpfung und Frust

Wer wenig schläft und viel arbeitet, ist angespannt. Das ist normal, denkst du dir. Zur Erschöpfung kommt aber noch der Frust, weil manchmal einfach nichts mehr geht und die Arbeit zur Qual wird. Die Erschöpfung bekämpfst du mit Kaffee und Cola, den Frust, indem du dich noch mehr hineinkniest, damit die Kollegen nichts merken.

Fehlende Einsicht

Die Arbeit macht keinen Spaß mehr und wird auch nicht so wertgeschätzt, wie du dir das vorstellst. Dennoch sammelst du Überstunden, zeigst vorbildlichen Ehrgeiz – alles vermeintlich zum Wohl deiner Familie. Die Kinder beschweren sich ständig, weil du nie Zeit hast. Aber deiner Ansicht nach begreifen sie nur nicht, wie wichtig deine Tätigkeit ist.

Schlafmangel

Es ist schon wieder 22 Uhr geworden. Du fällst hundemüde ins Bett, kannst aber nicht einschlafen, weil du daran denken musst, was am nächsten Tag ansteht, und ob du das wirklich alles schaffst. Immer öfter nimmst du dann auch eine Tablette. Tags darauf bist du schachmatt – aber dennoch um 7 Uhr schon wieder im Büro.

Verzerrte Wahrnehmung

Die Kollegen wundern sich längst darüber, warum du immer der oder die Letzte bist und wie du dieses Arbeitspensum auf die Reihe kriegst. Du hast eher das Gefühl, dass du noch zu wenig tust. Wenn der Chef dich lobt, fühlst du dich gedrängt, einen Zahn zuzulegen.

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