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WiderstandsfähigkeitWiderstandsfähigkeit
Ciprian Alexandru von Getty Images

Täglich zu mehr Resilienz

Icon Calendar15.05.2026

Hilfreiche Tipps für mehr innere Kraft

Psychisch widerstandsfähig zu sein, ist im Berufsalltag, der heute so oft komplex und schnelllebig ist, ein wichtiger oder gar unerlässlicher Baustein, um gesund durch die Arbeitswelt zu navigieren. Daher ist Resilienz in aller Munde und wird als wertvolle Stärke wahrgenommen. „Resilire“ – der lateinische Wortstamm, bedeutet übersetzt so viel wie „abprallen“. Das beschreibt gut den Geisteszustand, den Personen mit ausgebauter Resilienz an den Tag legen. Wie man täglich an der eigenen Resilienz arbeitet und welche Aspekte dazugehören, haben wir hier zusammengefasst.

Problem­lösungs­kompetenz

Wer Probleme nicht als Weltuntergang ansieht und erkennt, dass sie überbrückbar sind, kommt leichter durch Krisen. Den Fokus auf Lösungen statt auf Probleme zu richten, hilft dabei, Herausforderungen gelassener anzugehen. Das bewusste Wahrnehmen eigener Erfolge stärkt das Selbstvertrauen und fördert eine optimistische Grundhaltung. Diese positive Einstellung wirkt sich auch auf das Arbeitsumfeld aus und erleichtert den Umgang mit Rückschlägen.

Soziales Netz stärken

Menschen sind soziale Wesen. Umgibt man sich mit Personen, die einem Kraft geben und einen bestärken, wird man auch in unangenehmen Situationen entspannter. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen oder Freunden bietet emotionale Entlastung und neue Perspektiven. Gemeinsames Reden über Schwierigkeiten kann Stress mindern und das Gefühl der Verbundenheit stärken. Ein unterstützendes Netzwerk ist somit eine wichtige Ressource für Resilienz im Berufsalltag.

Auf sich selbst achten

Körperliche Gesundheit ist eine Grundvoraussetzung für mentale Widerstandskraft. Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung und Sport fördern das allgemeine Wohlbefinden und reduzieren nachweislich Stresshormone im Körper. Das wirkt sich sowohl positiv auf das Privatleben als auch auf sein Ich in der Berufswelt aus.

Schön flexibel

Die Bereitschaft, sich an Veränderungen anzupassen, erhöht die Resilienz erheblich. Statt gegen Veränderungen anzukämpfen und sich gegen Neuerungen zu wehren, sollte man sie als Chance sehen zu lernen, sich weiterzuentwickeln oder Prozesse zu verbessern. Flexibilität hilft dabei, Unsicherheiten besser zu bewältigen und neue Wege erfolgreich zu beschreiten.

In greifbarer Nähe

Große Aufgaben können überwältigend und damit abschreckend wirken. Daher ist es hilfreich, sie in kleinere, machbare Schritte aufzuteilen. Das schafft schnellere Erfolgserlebnisse, wodurch die Motivation erhöht wird dranzubleiben. Zudem erleichtert es die Priorisierung und verhindert Frustration durch unerreichbare Erwartungen. Klare Zielsetzung fördert das Gefühl der Kontrolle.

Pauseknopf

Kurze, bewusste Pausen während des Arbeitstages sind essenziell, um den Kopf freizubekommen und Überlastung vorzubeugen. Sie ermöglichen es, Energie neu zu tanken, den Blickwinkel zu verändern und kreative Lösungen zu finden. Regelmäßige Pausen tragen außerdem dazu bei, die Produktivität langfristig auf einem hohen Niveau zu halten. Die Pausen sollten ebenso fest eingeplant werden, wie regelmäßige Aufgaben und Meetings.

Stopp!

Es ist wichtig, eigene Grenzen zu erkennen und diese klar zu kommunizieren, um Überforderung zu vermeiden. Das bedeutet auch, „Nein“ sagen zu lernen, wenn zusätzliche Aufgaben die Ressourcen übersteigen. Selbstschutz ist ein wirksames Mittel gegen Burnout und sorgt dafür, dass die eigene Energie für wirklich wichtige Tätigkeiten bleibt.

Konkrete Übungen für mehr Resilienz

Atemübung
Mit bewusstem Fokus auf die eigene Atmung, kann man sich in Stresssituationen beruhigen. Dafür 4 Sekunden lang einatmen, 4 Sekunden den Atem anhalten und 4 Sekunden wieder ausatmen. Einige Male wiederholen.

Achtsamkeitsübung
Zum Beispiel mit der 5-4-3-2-1-Methode. Hier konzentriert man sich auf 5 Dinge, die man sieht, die man sieht, 4 Dinge, die man spürt, 3 Dinge, die man hört, 2 Dinge, die man riecht und 1 Sache, die man schmeckt.

Dankbarkeitsübung
Um positive Denkmuster zu fördern, kann man sich täglich bewusst auf Dinge konzentrieren, für die man dankbar ist. Wer dies in einem Tagebuch festhält hat zudem einen Anker, um sich schnell bewusst machen zu können, was im eigenen Leben positiv ist.

Visualisierungsübung
Wer sich ganz konkret vorstellt, wie eine Situation aussehen könnte, bereitet sich mental vor und kann so weniger überrascht werden. Dazu sucht man sich einen ruhigen Ort und stellt sich so detailliert wir möglich vor, was auf einen zukommt.

Manifestationsübung
Mit diesem Ansatz, fixiert man so genau es geht den gewünschten Ausgang einer Situation. Dabei stellt man sich ganz konkret vor, welches Ziel man erreichen möchte, wie man sich dabei fühlen wird. Man kann noch detaillierter werden und sich auch darauf fokussieren, was man sehen, spüren, riechen und schmecken wird. So wird der Ausgang im Kopf manifestiert und es ist einfacher, das Ziel zu erreichen, weil es nicht mehr vage formuliert ist.

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