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Tipps für die aktive Jobsuche

Icon Calendar08.05.2026

So gelingt ein stressfreier Wechsel

Um einen nahtlosen Übergang zwischen den Beschäftigungen sicherzustellen, muss frühzeitig nach einer neuen Position Ausschau gehalten werden. Dies sollte diskret erfolgen, solange kein neuer Arbeitsvertrag aufgesetzt wurde. Dadurch kann verhindert werden, dass es in der Zwischenzeit zu Konflikten am aktuellen Arbeitsplatz kommt. Nachfolgend finden sich einige Tipps, wie die Neuorientierung unbemerkt bleibt.

Schweigen ist Gold

Klar ist, dass eine Stellensuche nur so lange geheim bleiben kann, wie auch die Betroffenen nicht über ihr Vorhaben sprechen. Verplappern sich die Arbeitssuchenden vor der Führungskraft, wird der angestrebte Arbeitswechsel sicherlich zum Thema. Es muss schließlich für einen Ersatz gesorgt werden und vorteilhaft ist es, wenn dafür noch mehr als genug Zeit zur Verfügung steht.

Damit die private Bewerbungsphase nicht ans Licht kommt, ist es außerdem zu empfehlen, nicht mit Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen über das Thema zu sprechen. Selbst wenn ein Vertrauensverhältnis besteht, sollte Diskretion gewahrt werden, da die sensible Information nicht unbedingt aus böser Absicht weitergegeben werden muss.

Daten anonymisieren

Viele Fachkräfte nutzen Jobplattformen, um über relevante Stellenangebote informiert zu werden. Eine Profilerstellung kann dabei helfen, individuell zugeschnittene Jobangebote zu erhalten. Portale wie dolomitenmarkt.it ermöglichen es sogar, die eigene Identität und die persönlichen Kontaktdaten zu verbergen. Öffentlich sichtbar sind nur berufsbezogene Angaben wie Qualifikationen, Berufserfahrung oder Interessensgebiete.

Wichtig für die Anonymität ist, dass die gewählten Formulierungen keine Rückschlüsse auf die eigene Person zulassen. Gibt es viele andere Menschen in der Umgebung, die genau diesen Abschluss gemacht haben? Wie verhält es sich mit der Rollenbezeichnung? Ist sie geläufig? Falls sie zu spezifisch ist, kann sie umschrieben werden. So kann statt dem Jobtitel „Hitradiomoderator“ der allgemeinere Jobtitel „Kommunikationsfachkraft“ vermerkt werden.

Arbeitstechnik außen vor lassen

Heutzutage besitzen viele Angestellte ein Firmenhandy und/oder einen Firmenlaptop, den sie ebenfalls für private Zwecke einsetzen dürfen. Trotz rechtlichen Einschränkungen ist es nie auszuschließen, dass die Technikverantwortlichen im Unternehmen die Aktivitäten auf den Geräten einsehen. Aus diesem Grund ist es ratsam, allein auf die persönliche Hardware bei der digitalen Jobrecherche zurückzugreifen.

Nicht zu vergessen ist, dass zudem das Internet-Browsing Spuren hinterlässt. Vermieden werden sollte es also, das WLAN-Angebot des derzeitigen Betriebs im Bewerbungsverlauf einzusetzen. Besser ist es, mobile Daten zu verwenden, die aus der eigenen Brieftasche heraus bezahlt werden. Auf diese Weise bleibt die Privatsphäre selbst online geschützt.

Arbeitszeit respektieren

Viele Recruiterinnen und Recruiter ziehen es vor, während eines Vor-Ort-Meetings einen authentischen Eindruck von den interessierten Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. Typischerweise gehört es deshalb zum Bewerbungsprozess dazu, dass mindestens ein mündliches Gespräch vorgegeben wird. Wird einmalig für einen Termin frei genommen, wird das meist nicht weiter hinterfragt. Alle müssen gelegentlich in eine Arztpraxis oder zur Bank.

Weil in manchen Fällen jedoch mehrere Interviews vorgesehen sind oder verschiedene Bewerbungen ein persönliches Kennenlernen verlangen, verändert sich die Situation. Es kann stutzig machen, wenn jemand ständig fehlt und mit vagen Erklärungen die Absenzen rechtfertigt. Daher kann es sinnvoll sein, die Treffen außerhalb der regulären Arbeitszeit zu organisieren.

Konsistentes Verhalten an den Tag legen

Es ist zentral, sich eine bevorstehende Änderung nicht anmerken zu lassen. Wird ein Vorstellungsgespräch in der nahenden Mittagspause wahrgenommen, sollte die aufkommende Nervosität nicht nach außen offensichtlich gemacht werden. Gezielte Atemübungen, eine kontrollierte Körperhaltung sowie leise Affirmationen können helfen, die Gefühle im Zaum zu halten.

Wer ungewöhnlich oft sein Smartphone checkt und in kurzen Ruhemomenten das Besuchen von Jobportalen nicht verheimlichen kann, sollte damit rechnen, dass Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen mit der Zeit Verdacht schöpfen. Dasselbe gilt für plötzliche Charakteränderungen. War jemand früher sehr gesprächig und offen, wird es als merkwürdig aufgefasst, wenn plötzlich Verschwiegenheit und Distanz ihren Platz einnehmen.

Um Vertraulichkeit bitten

Eine bewährte Methode ist es, explizit um eine diskrete Handhabung der eigenen Bewerbung zu bitten. Wegen der strengen Datenschutzbestimmungen müsste diese zwar sowieso gewährleistet werden, allerdings gilt nach wie vor: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Vor allem in kleineren Orten oder Branchen ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich Arbeitgebende kennen und austauschen.

Wem diese Maßnahme nicht ausreicht, kann versuchen, Jobanfragen bei Partnerunternehmen zu vermeiden. Ist bekannt, dass eine Firma mit der derzeitigen Führung in engem Kontakt steht oder gemeinsame Projekte verwirklicht, können andere Optionen in Betracht gezogen werden. Eine Idee ist es, sich bewusst bei Konkurrenten umzusehen. Diese achten darauf, dass ihre Rivalen nicht vorzeitig von internen Entscheidungen erfahren.

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